Ente mit Honig-Orangen-Ingwer Sauce
Hinweis: Ich halte mich recht selten an Mengen Angaben, also versteht die Angaben als ca. Angaben!
Zutaten: (für X Personen)
- Ne Ente
- 2 - 3 EL Honig
- 200 - 250ml Fleischbrühe
- 100 - 150ml weisser Wein
- 50 - 80g Zucker
- 3 - 4 Orangen (kann durch entspr. O Saft kompensiert werden - s.u.)
- 1 Zitrone (kann durch entspr. Saft kompensiert werden - s.u.)
- 2 - 3 EL Stärkemehl
- 2 EL Grand Manier
- Salz, Pfeffer, Ingwer
Zubereitung:
So, als erstes kümmern wir uns um das Federvieh - hier ist es grundsätzlich gut eine etwas voluminösere zu nehmen, da an Enten verhältnissmäßig wenig Fleisch ist. Den Ofen heizen wir auf ca 200 ° C vor. Ente säubern und trocken tupfen. Honig, den Saft einer Orange, Salz und Pfeffer mischen und verrühren, damit die Ente bestreichen und in einen Bräter legen. (Hier der Tipp, die Orange IN die Ente zu legen, denn so zieht das Aroma der Orange mit in das Fleisch der Ente, was sicherlich sehr lecker schmeckt. Evtl kann man auch die Zitrone noch mit reintun, klingt für mich sehr verlockend - konnte das leider nich testen, in ermangelung frischer Zitronen / Orangen. Meine Oma meinte das man auch einen Apfel hinein legen könnte, das wollte ich aber nicht, da auch die Soße sehr orangig wird. Evlt. testet das mal jemand oder jemand fallen nochmehr sachen ein die zum Orangengeschmack passen). Nun vermischen wir die Brühe, den Wein und fügen Ingwerpulver hinzu (würde sagen ungefähr nen halben Teelöffel oder mehr, je nach Geschmack, aber ich mag Ingwer

) und giessen diese Mischung mit in den Bräter. Das ganze kommt jetzt für 2 Stunden in den Ofen. Es ist vielleicht gar nicht schlecht alle halbe Stunde danmach zu sehen, und nach belieben das Fleischnochmal einzupinseln (der Honiggeschmack ist wirklich fantastisch).
Danach die Soße die sich im Bräter gesammelt holen und die Ente im Ofen warmhalten (wir machen jetzt die Soße

) - von der Soße das Fett abschöpfen (so eine Fettabschöpfkanne empfiehlt sich, ansonsten einfach mitm Esslöffel das Fett runterfischen, ist aber natürlich nicht so gründlich). Jetzt den Zucker im Topf erhitzen bis er hellbraun ist (hier bitte aufpassen, der Zucker verbrennt sehr schnell, sobald er anfängt zu karamelisieren, unbedingt dabei stehen bleiben und aufpassen - es dauert etwas bis der Zucker sich verändert, dann geht aber alles ganz schnell, erst wird er sehr zähflüssig, bleibt weis und dann ändert er die Farbe - nach meiner Erfahrung). Das ganze mit dem Saft der Zitrone und dem Saft der Orange ablöschen. Aber drauf achten, das nicht zuviel Orangensaft genommen wird (gerade wenn man aus der Flasche dosiert), sonst schmeckt das ganze sehr nach Orange, das ist zwar (für mich) nicht so schlimm aber es ist doch nicht "perfekt" *gg* (mir ist das leider passiert). Auch aufpassen, da der Zucker sehr schnell seine Konsistenz verliert und hart und klebrig wird. Dann den Bratenfond (das von dem wir eben das Fett abgeschöpft haben) mit einmischen und mit Mehl (oder Soßenbinder) binden, so das die Soße eine für euch genehme Konsistenz kriegt (ich nehm immer ein wenig mehr, dann ist die soße dickflüssiger, das ist mir lieber als wenn sie so dünn ist). Dann den Grand Manier hinzugeben. (Grand Manier ist sehr teuer, habe es auch noch nie getrunken, mir wurde aber gesagt, er schmecke nach Apríkosen, also geht auch ein Aprikosenschnaps den ihr zu Hause habt (wenn ihr es denn habt)) Das ändert den Geschmack sehr radikal zur Aprikose und gibt, wenn gut gelungen, einen Geschmack zwischen Orange, Aprikose und ein wenig nach der Ente.
Das ganze kann man mit Orangen garniert servieren. Hoffe ihr findet das Rezept gut (denn es war sehr köstlich) und gebt Feedback. Wir haben damals dazu Kroketten gegessen das war gut. Viel Spaß beim braten / kochen