Als Daniel Doppler - Hellmuth Karaseks Alter ego - in die Redaktion des "Magazins" eintritt, ist die Zeitschrift eine gefürchtete Institution des Enthüllungsjournalismus und hält die Bundesrepublik Woche für Woche in Atem. An seiner Arbeitsstätte erlebt Doppler "intrigantes, eifersüchtiges, eitles und wölfisches Treiben", wobei es auch um Liebe und Frauen in einer Männerdomäne geht. Karasek legt ein spannendes, aber auch komisches Buch vor; es ist keine Abrechnung mit dem "Magazin", dazu ist der Protagonist zu sehr "mitten drin"; er hat teil an den Manipulationen der Ereignisse und wird - wie seine Kollegen - von den Ereignissen manipuliert.Hellmuth Karasek, Herausgeber des Berliner "Tagesspiegel", nachdem er über 20 Jahre im "Spiegel" für Kulturberichte und Kritik verantwortlich war und seit 13 Jahren mit Marcel Reich-Ranicki und Sigrid Löffler im "Literarischen Quartett" über Bücher streitfreudig diskutiert. Schrieb drei Theaterstücke (und zwar Komödien), eine Billy-Wilder- Biographie ("Nahaufnahme"), eine Biographie der 50er Jahre ("Go West"), stellte in "Mein Kino" seine "hundert schönsten Filme" vor, beschrieb und durchlitt die Telefonitis in "hand in handy" und schrieb den hart umkämpften Journalisten-Roman "Das Magazin".
Im Mai 1967 erzwang Nasser den Abzug der UN-Friedenstruppen aus dem Sinai und sperrte den Golf von Aqaba. Israel faßte dies als Angriff auf und eröffnete am 5. Juni 1967 den sogenannten Sechs-Tage-Krieg. Ursprünge und Verlauf dieses Krieges stehen in großer Diskrepanz zu seinen militärstrategischen Ergebnissen und weitreichenden Folgen. - Die Geschichte der Nahost-Region seit 1917, die israelisch-arabischen Konflikte, der Terrorismus und die Entwicklung des islamischen Fundamentalismus bis in die Gegenwart.
Preis: EUR 10,17
Sinai, 5. Juni 1967. Krisenherd Naher und Mittlerer Osten.
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Der in London lebende pakistanische Publizist ist ein Grenzgänger zwischen der westlichen und der arabischen Welt. Er kennt wie kein anderer die auf beiden Seiten bestehenden Konflikte und ihre historischen Wurzeln. Gestützt auf seine eigenen Erlebnisse und af seine persönlichen Begegnungen mit den Machthabern in Afghanistan, Pakistan, Indien und Kaschmir gelingt dem überzeugten Atheisten eine ideologisch ungefärbte und dabei sehr persönliche Bewertung der politisch-religiösen Machtkämpfe. Dabei sieht er den Aufstieg des islamischen Fundamentalismus ebenso wie dien neu erwachten Formen des westlichen Kolonialismus und entlarvt den "Kampf der Kulturen" als einen Kampf der Fundamentalisten, gleich welcher ideologischen oder religiösen Gesinnung. Eine hochinteressante Analyse der historisch gewachsenen Machtstrukturen und des Kampfes um die Neuverteilung der Macht in unserer Welt.e Entwicklung des islamischen Fundamentalismus bis in die Gegenwart.
Preis: EUR 23,00
Fundamentalismus im Kampf um die Weltordnung. Die Krisenherde unserer Zeit und ihre historischen Wurzeln.
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