Ich habe einen interessanten Artikel zum Thema gefunden, und möchte einige neue "Diskussionsanreize" in die Runde werfen...Kritik auch schärfster Art begründet natürlich jederzeit erlaubt..
Interessante Ansätze zum Tema alternativen Energien sind auch im Thread "machtkampf auf dem Energiemarkt" zu finden... ---->
http://www.boardclub.net/index.php?site=read-topic&f=13&t=1058
Weiter sollte man für politische Rahmenbedingungen eventuell mal in den "Lesestoff"-Ordner im Politik-Club reinschauen, sowie sich mit der "Privatisierung"-Thematik dort befassen.
http://www.new-sense.net/start.htm
Zitat:
Die größte Solarmesse Europas (03.06.2003)
Europäische Photovoltaikindustrie im globalen Vergleich immer erfolgreicher
Freiburg - Die europäische Photovoltaikindustrie holt erneut auf: Im weltweiten Vergleich hat sich der Marktanteil der europäischen Hersteller von Solarstrommodulen auf über 25 Prozent verdoppelt. Großes Interesse gibt es auch an der vom 27. bis 29. Juni in Freiburg stattfindenden Intersolar-Messe. Bei der größten Photovoltaikmesse Europas beträgt der Anteil der internationalen Aussteller 23 Prozent.
Motor für die Entwicklung ist Deutschland, das mit zinsgünstigen Darlehen im 100.000 Dächer-Programm und der erhöhten Solarstromvergütung im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) einen Nachfrageboom ausgelöst hat. Aber auch andere Länder wie Spanien und Frankreich haben jetzt Programme für die Photovoltaik-Markteinführung aufgelegt. Der deutsche Bundesverband Solarindustrie (BSi) sieht aber auch europaweit eine Zunahme der Bedeutung der Photovoltaik.
Japan noch immer die Nummer 1
International liegt Japan an der Weltspitze: Dort wurden im Jahr 2002 Solarstromanlagen mit einer Leistung von 140 Megawatt (MW) installiert. Deutschland liegt weltweit an Platz zwei mit 80 MW. Grund für die japanische Führungsrolle ist die kontinuierliche Förderung der Photovoltaik seit 1994 im sogenannten 70.000 Dächer-Programm.
"Auf Basis der deutschen Photovoltaik-Programme hat die europäische Solarindustrie seit 1999 zur Aufholjagd angesetzt", erklärt Gerhard Stryi-Hipp, BSi-Geschäftsführer. Die Photovoltaikunternehmen haben über eine Mrd. Euro in moderne Produktionsanlagen investiert und arbeiten intensiv daran, ihren Marktanteil auszubauen. Bei den Solarzellen liegt der europäische Produktionsanteil derzeit bei 25 Prozent. Die meisten Unternehmen der Branche setzen auf Export. Unterstützt werden sie dabei von der Deutschen Energie-Agentur (dena), die im Auftrag der Bundesregierung die "Exportinitiative Erneuerbare Energien" koordiniert.
"Photovoltaics for the World"
Bei der Intersolar 2003 wird dem Export von Photovoltaik das Forum "Photovoltaics for the World" gewidmet, das sich an Multiplikatoren, Investoren, Vertriebsorganisationen und an exportinteressierte deutsche Solarunternehmen richtet. Das Zentrum für rationelle Energieanwendung und Umwelt (ZREU) veranstaltet auf der Intersolar 2003 den Workshop "Building integrated photovoltaics", bei dem Architekten, Planer, Fachhandwerker, Energieberater, Bauherren und Investoren einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten von Photovoltaik-Modulen erhalten. (pte)
Quelle
Sonne schlug fossile Brennstoffe (12.05.2003)
Wien - In Wien ist bei einem "Duell" zwischen Sonne und fossilen Brennstoffen die Solarenergie als klarer Sieger hervorgegangen. Es wurde bewiesen, dass die Sonne an einem Tag mit mehr Energie auf Wiens Dächer strahlt, als die Stadt und ihre Bewohner an Erdöl und Erdgas verbrauchen. Das Experiment wurde am Freitag von der Wiener Umweltschutzabteilung (MA22) und Arsenal Research durchgeführt.
Die Experten haben laut einer Rathaus-Aussendung um 8.30 Uhr mit den Messungen begonnen. Zu diesem Zeitpunkt wurde in Wien bereits 24 Gigawattstunden elektrische Energie verbraucht. Dank wolkenlosen Himmels holte die Sonne schnell auf: Schon um 11.00 Uhr - der Energieverbrauch der Stadt war mittlerweile auf 35 Gigawattstunden geklettert - hatte die Sonne genauso viel Energie produziert.
Um 15.00 Uhr stand das Endergebnis fest: 93 Gigawattstunden Energie hat die Sonne in nur 6,5 Stunden geliefert. Der Energieverbrauch der Stadt betrug an diesem Tag insgesamt 82 Gigawattstunden.
Das Projekt wurde im Rahmen einer Solarenergie-Offensive durchgeführt. Laut Klimaschutzprogramm (KliP) will Wien bis 2010 zusätzliche 300.00 Quadratmeter an Kollektorflächen (thermische Solaranlagen für Warmwasser und teilsolare Heizung) schaffen. Die Stadt fördert dies mit finanziellen Zuschüssen, seit heuer gibt es auch Geld für Anlagen in Kleingärten. (APA)
Quelle: http://derstandard.at/standard.asp?id=1297390
Kommentar von www.new-sense.net:
Hier zeigt sich deutlich, welches Potenzial in der Solarenergie liegt. Es fällt nicht allzu schwer sich eine Zukunft vorzustellen, in der jedes Haus mit einem Solardach ausgestattet ist.
Weiter:
http://www.spiegel.de/archiv/dossiers/0,1518,244136,00.html
http://www.spiegel.de/archiv/dossiers/0,1518,286033,00.html
Solarstrom...Biogas...Wasserstoff...Energie und Rohstoffe aus Recycling-Müll...Gezeitenkraftwerke...
Was hat Zukunft?
Kommentar aus einem anderen Forum zu diesem Artikel:
hi,
ja, das sind äußerst interessante Zahlen. Ich kenne noch die kaum nennenswerten Zahlen von vor 20 Jahren und auch die Preisentwicklung die seit damals stattgefunden hat.
Ähnlich allerdings nicht ganz so revolutionär ist die entwicklung auf dem Windsektor.
Vor 25 Jahren sagte schon ein Forschungsinstitut, wenn das Geld, was in die Urbanisierung der Atomwirtschaft in alternativ Energien gesteckt worden wäre. Könnte man auf sämtliche Kraftwerke verzichten.
Die frage ist allerdings, ist eine dezentrale Energiewirtschaft überhaupt erwünscht.
Dank rot-Grün wird dieser Ansatz zwar nicht gekippt, aber doch erheblich verlangsamt. Was die Expansionspläne von RWE und Co. eindeutig relativieren und Lügen strafen. Aber ich sehe mit leichtem Grauen auf die zukünftige entwicklung.
Die Windenergie wird im Moment von allen Haushalten gesponsert. Das ist schlecht. Gut ist, dass die Windkraftindustrie der Bundesrepublik Deutschlands mittlerweile sogar Dänemark überflügelt hat.
Nun, sind hier auch schon wieder Gegenstimmen aus dem Lager der Opposition zu hören, dass der Ausstieg aus der Atomkraft rückgängig und Fremdenergieerzeuger mit drastischen einbußen zu rechnen haben.
1. Wird die Abnahmegarantie in Frage gestellt
2. Wird der Garantiepreis auf ein derart niedriges Niveau gefahren werden, dass ein rationaler und rationeller Betrieb der anlagen unmöglich wird.
Die erneuerbaren energien haben ein großes Manko, sie stehen nicht immer in dem gewünschten Umfang zur Verfügung. Ein Horten der energie ist mit großen kosten verbunden und macht so auch diesen Ansatz zu nichte.
Der Ansatz Sonnenstrom zur Elektrolyse zuverwenden und dann Kraftfahrzeuge mit Wasserstoff und sauerstoff fahren zu lassen klingt mit sicherheit nicht nur charmant. Keine diskussion um stickoxide oder Co oder unverbrannte Kohlenwasserstoffe. Einfach Wasserdampf müßte entsorgt werden. Das Schreckgespenst der dampfenden Straße, die zur rush-hour in permanenten Dampfschwaden versinkt deutlich vor Augen. Aber was man sieht läßt sich leichter entsorgen, als das unsichtbare, siehe elektrosmog.
Nein, natürlich kann man den Dampf nicht einfach auf die straqße blasen, das war ein Gag, es sind ja auch noch Ölnebel von den Zylinderwandungen im dampf enthalten.
Doch nochmal auf Sponsoring durch Privathaushalte und Entsorgung von Abfällen. Sind wirklich alle Kosten kalkuliert. Warum muss die Atomindustrie nicht das Polizeiaufgebot bezahlen, wenn einer der Castoren von A nach B versand wird.
Warum muss die Atomindustrie nicht die erkundung von Entlagerstätten bezahlen. Auch hier findet ein Sponsoring durch Privathaushalte statt, dagen ist das mit der Windkraft Krümelkäse, aber werbewirksamer. Die din ger sieht man täglich.
Es geht soweit, das gefragt wird ob die windkraftanlagen nicht die Landschaft verschandeln. Die Eleganz der 110KV Strommasten scheint gegeben zu sein. Auch sind Kraftwerke anscheinend der Umgebung so angepaßßt das die Riesenschlote mit ihren Immerwährenden Dampfschwaden in die Natur integriert.
Da sind ganz massiv Lobbyisten am Werk um gute Dinge zu diskreditieren und schlechte tot zu schweigen.
Ich grüße euch
jürgen
Der Weg von der Kohleförderung bis zum Strom aus der Steckdose und allen dabei vorausgesetzten industriellen Zulieferungen ist sehr viel länger und unökologischer als der Weg von der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach bis zum Verbaucher im darunterliegenden Zimmer. Es ist also gegenüber der fossilen Energieproduktion nicht nur der unmittelbar wegfallende Kohlendioxidausstoß von Vorteil. Erneuerbare Energien berücksichtigt, dassdie konventionellen Energiesysteme mit weltweit jährlich 300 Mrd. Dollar subventioniert werden... und dabei berücksichtigt diese Zahl der Entwicklungshilfeorganisation der UN viele versteckte Subventionen nicht einmal. Dennoch muß man auch nach dem derzeitigen Stand der Dinge fragen. Während sich die Solarthermie bei der Aufbereitung von Warmwasser bereits rechnet, ist man bei der Stromerzeugung mit Solarzellen angeblich noch nicht soweit...es wird von Preisen ab 1,60 DM pro kWh gesprochen. Damit wäre die Photovoltaik unter den gegenwärtigen Wirtschaftsbedingungen nicht konkurrenzfähig. Um das zu ändern, müßten die hohen Produktionskosten abgebaut werden. Dies könnte durch die Großserienfertigung, staatliche Subventionen und Forschungsgelder geschehen. Eine wirksame ökologische Steuerreform würde die veralteten Methoden zur Energieerzeugung deutlich verteuern und damit erneuerbare Energien verbilligen. Allein durch die Massenfertigung der Solarmodule könnte binnen weniger Jahre der Preis auf bis zu 0,23 DM pro kWh auch unter den deutschen Klimabedingungen gesenkt werden. Wenn man von einer vollständigen Umstellung der Energieproduktion auf solare Alternativen spricht, sollte man allerdings immer mitbedenken: Jede neue technische Generation, die eingeführt wird, treibt in der Bilanz die stoffliche Verbrauchsspirale des Industriesystems noch mal auf Hochtouren, also der weltzerstörerische Apparat läuft im Hintergrund weiter. Hier hak beispielsweise Ernst Ullrich von Weizsäcker mit seiner Kritik an der Konzeption einer solaren Energiewende ein. Er gibt der Ressourcenproduktivität den Vorzug, also einer Dematerialisierung unserer Produktionsweise. Mit weniger Energie und Rohstoffen sollen alle Produkte hergestellt werden
Laut Ernst U. von Weizsäcker ist das Know-how für eine neue umweltschonende Wachstumspolitik ist vorhanden. Wir können angeblich heute Solarhäuser bauen, deren Energiekosten fast bei Null liegen, oder Supersparautos, die nicht nur sparsam und sicher, sondern auch komfortabel sind. Der Umweltschutz, von der Wirtschaft immer als Kostenfaktor gefürchtet, ist längst dabei, zum Nutzenfaktor zu werden. Weizsäcker machet sich für eine Effizienzrevolution stark, die dazu führen soll, daß wir die Naturgüter mindestens viermal besser nutzen als bisher. Das ist allerdings nur mit Unterstützung der Politik möglich, die nahc Weizsäckers Buch endlich aufhören muß, Vergeudung zu subventionieren, und sich zu einer ökologischen Steuerreform entschließen sollte.
Ich versuche mir gerade verschiedene Anregungen von verschiedenen Seiten zu holen, um mir darüber klar zu werden was bei der Thematik "alternative Energiequellen" wirkolich als alternative zu fossilen Rohstoffen (Öl, Gas, Kohle) wirtschaftlich machbar und vorteilhaft ist.
Würde eine dezentrale Energierzeugung realisiert, könnte man nämlich auch destruktiven wirtschaftlich-sozialen Trends entgegenwirken.
Fragt sich nur (siehe Wasserstoffmotor) was wirklich geht...das Problem ist ja, wie der gepostete Artikel zeigt, dasss es auch massive wirtschaftlich-industrielel Konzerninteressen und Forschungskonkurrenz gibt die derartige Neuerungen (die eventuell technisch machbar wären) gar nicht wollen.
Und wie stehts z.B. mit der guten alten Tesla-Spule?
Was wäre wirklich MÖGLICH?
Und wirtschaftliche eine Verbesserung`
Denn auch Atomstrom und Ö werden gewaltig subventioneirt, auch wennd as wenig bekannt ist...
Der Sprit wäre noch teurer, gäbe es das Pentagon nicht. Laut einer Untersuchung, die der Noam Chomsky zitiert, wird der Weltmarktpreis für Rohöl zu 30 Prozent subventioniert -- vom amerikanischen Verteidigungsministerium. Diese Untersuchung ist, erklärt Chomsky, "meines Wissens die einzige zu diesem Thema".
Ich denke, dass es möglich wäre mit diesem technisch-wirtschaftlichen Innovationsansatz auch ökonomisch-soziale Verbesserungen ganz grundsätzlicher Art zu erzielen.
Öko-Kapitalismus
von Paul Hawken, Jürgen Dünnebier (Übersetzer)
>>>>>>>Kurzbeschreibung
In ihrem Bestseller 'Faktor Vier' sammelten Ernst Ulrich v. Weizsäcker und sein Coautor Amory Lovins zahlreiche Beispiele, wie die Halbierung von Naturverbrauch doppelten Wohlstand produziert. 'Öko-Kapitalismus' ist die konsequente Weiterentwicklung dieses Konzepts. Das Ehepaar Lovins und der Unternehmer Paul Hawken schildern hier das dringend benötigte Modell intelligenten High-Tech-Wirtschaftens in Harmonie mit der Natur.
Umschlagtext
In ihrem Bestseller "Faktor Vier" sammelten Ernst Ulrich v. Weizsäcker und sein Co-Autor Amory Lovins zahlreiche Beispiele, wie die Halbierung von Naturverbrauch doppelten Wohlstand produziert. "Öko-Kapitalismus" ist die konsequente Weiterentwicklung dieses Konzepts. Das Ehepaar Lovins und der Unternehmer Paul Hawken schildern hier das dringend benötigte Modell intelligenten High-Tech-Wirtschaftens in Harmonie mit der Natur. Präsident Bill Clinton über "Öko-Kapitalismus": "Wenn Sie dieses Buch lesen, kommen Sie - unabhängig davon was Sie tun und wie gut Sie es tun - zu der Überzeugung, daß Sie zusätzlich eine Menge Geld verdienen, wenn Sie sich alternativer Energiequellen bedienen und Energie sparen. Eine tolle Sache!"
Über den Autor
Paul Hawken ist einer der renommiertesten Unternehmensberater und Publizisten zu ökologisch-ökonomischen Themen. Er gründete zwei erfolgreiche amerikanische Handelsunternehmen für ökologische Produkte. Sein letztes Buch, "The Ecology of Commerce" ("Kollaps oder Kreislaufwirtschaft", Siedler 1997) wurde in 26 Sprachen übersetzt. Amory Lovins ist Professor für Physik. Seine Ehefrau Hunter Lovins ist Juristin, Soziologin und Politikwissenschaftlerin. Amory und Hunter Lovins gehören zu den Gründungsmitgliedern und zum Vorstand des Rocky Mountain Institute, das seit 1982 in Old Snowmass, Colorado, Konzepte für ressourcenschonenende Wirtschafts- und Produktionsweisen realisiert. Die Zeitschrift "Newsweek" bezeichnete Amory Lovins als "einen der einflußreichsten Energie-Denker der westlichen Welt", "The Wall Street Journal" zählt ihn zu den 28 Menschen, "die die Wirtschaft der 90er Jahre am meisten verändert haben".<<<<<<<<<
" Energie im Wandel. Politik, Technik und Szenarien einer nachhaltigen Energiewirtschaft"
von Ole Langniß, Martin Pehnt
>>>>Kurzbeschreibung
Der Übergang von der heutigen fossil-nuklearen zu einer nachhaltigen, regenerativ geprägten Energiewirtschaft wird eine der zentralen Aufgaben des kommenden Jahrhunderts sein. Dieser Übergang verlangt nicht nur die technische Realisierung enormer Energieeinsparpotentiale und die Entwicklung innovativer Technologien, sondern auch neue Ideen für deren Einsatz und Förderung. Hier kommen Wissenschaftler, Techniker, Soziologen, Politiker und Politikwissenschaftler, aber auch Praktiker gleichermaßen zu Wort. Ihr gemeinsames Anliegen ist es, den Blick für eine nachhaltige Energieversorgung zu schärfen und damit zu einer Abkehr von unserer derzeitigen Energiestruktur beizutragen. Einsparkraftwerke, die Zukunft von Stromnetzen, Nord-Süd-Partnerschaften zur Erschließung des Solarenergiepotentials und die Abschätzung des zukünftigen Energiebedarfs gehören zu den behandelten Aspekten.
Umschlagtext
Der Übergang von der heutigen, fossil-nulkearen zu einer nachhaltigen, regenerativ geprägten Energiewirtschaft wird eine der zentralen Aufgaben des kommenden Jahrhunderts sein. Dieser Übergang verlangt nicht nur die technische Realisierung enormer Energie-Einsparpotenziale und die Entwicklung innovativer Technologien, sondern auch neue Ideen für deren Einsatz und Förderung. In diesem Buch kommen daher Wissenschaftler, Techniker, Soziologen, Politiker und Politikwissenschaftler, aber auch Praktiker gleichermaßen zu Wort. Allen gemeinsam ist der Versuch, die Perspektive auf Energie auszudehnen und den Blick für die ungewöhnlichen Vorteile einer nachhaltigen Energieversorgung zu schärfen. Dabei geht es um das Einsparkraftwerk, um die Zukunft der Stromnetze, um Süd-Nordpartnerschaften zur Erschließung des Solarenergiepotenzials, aber auch um die Schwierigkeiten, den zukünftigen Energiebedarf planend vorauszusagen. Energie wird nicht nur verstanden als die Fähigkeit eines Systems, Arbeit zu leisten, sondern auch als soziale und gesellschaftliche Energie, die notwendig ist, um von unserer derzeitigen Energiestruktur abzukommen.<<<<
"Energie, Umwelt und Wirtschaft: Visionen statt Illusionen"
von Wolfgang Brune, Dieter Schwirten, Dietmar Ufer
>>>Kurzbeschreibung
Die Aufsätze dieses Buches beschäftigen sich mit aktuellen Fragen der Energiewirtschaft in ihrem Verhältnis zur Volkswirtschaft und Umwelt. Die Autoren sind sich - trotz unterschiedlicher Denkansätze und teilweise kritischer Äußerungen zu gängigen Ansichten - darin einig, dass Energie, Wirtschaft und Umwelt immer und überall in ihrer engen Verflechtung und Wechselwirkung betrachtet werden müssen. Sie sind davon überzeugt, dass Energie- und Umweltziele nicht losgelöst von der Wirtschaft formuliert und durchgesetzt werden können. Insofern sehen sie sich in der geistigen Linie, die 1992 durch die UN-Konferenz in Rio de Janeiro zur nachhaltigen Entwicklung weltweit markiert worden ist. Visionen können hilfreich sein. Illusionen helfen nicht, können sogar Rückschläge provozieren, wenn sie mit Kapital- und Zeitverschwendung einhergehen. Illusionen sollten daher zunehmend nüchternen Denkansätzen weichen.
Die Erde, für die wir Verantwortungtragen Hoffnung und Agonie Fünf Thesen zu einer modernen, nachhaltigen Energie- und Umweltstrategie Energiewirtschaft und Klimakatastrophe: Vom energiewirtschaftlichen Wertewandel - Der Treibhauseffekt - Der anthropogene Treibhauseffekt auf dem Prüfstand - Heizt der Mensch die Atmosphäre auf - ja oder nein? - Die deutsche Energiewirtschaft und ihre gegenwärtige Prägung durch den Treibhauseffekt Strahlenbelastungsrisiken bei Brennelementtransporten deutscher Kernkraftwerke: Vorbemerkung - Radioaktivität und Strahlenbelastung - Naturbedingte Strahlenbelastungen des Menschen - Zivilisationsbedingte Strahlenbelastungen des Menschen - Kontaminationsbedingte Strahlenbelastungen von Brennelementtransportbehältern - Vergleichende Wertung der Strahlenbelastungen in Deutschland - Reaktionen auf die Grenzwertüberschreitungen kontaminierter Brennelementtransportbehälter - Schlussfolgerungen Die Neue Braunkohle Ostdeutschlands - ein Garant für die Energieversorgung der Zukunft: Ausgangssituation 1989 - Die Wende - Die Neue Braunkohle - Blick in die Zukunft Über die Langzeitinvarianz der Energieintensität der Wirtschaft - Evolutionsstufen des Energieverbrauchs - Korrespondierende Evolutionsstufen der Wirtschaftskraft - Rechnerische Nachbildung der Energieintensität - Voraussichtliche Bewegung der Energieintensität in den kommenden Jahrzehnten Sachwortverzeichnis<<<<<<<<<<<<<<
Jetzt vielleicht noch mal etwas "halbseidenes". Aber zumindest überlegenswert ist es vielleicht...
Forschung in Fesseln
von Rho Sigma
>>>>Kurzbeschreibung
Die vier Symbole auf der Titelseite weisen auf die neuen, freien Energiequellen hin, deren Erschließung zum Nutzen der gesamten Menschheit endlich in erreichbare Nähe rückt. Besondere Erwähnung dabei verdient das Wasser, nach seiner Aufspaltung in Wasserstoff und Sauerstoff durch elektrische/akustische Resonanz der optimale Energieträger auf der Erde. Der vorliegende Band brandmarkt in seinem ersten Teil die unerfreulichen Verhältnisse in Forschung und Wissenschaft am Beispiel der Elektrogravitation. Im zweiten Teil beweisen verschiedene Aufsätze, daß sich Europa, sonst weltweit anerkannt durch seine Pionierleistungen, diesmal nicht durch Innovationseifer auf dem Sektor Freie Energie hervortat. Die oft gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzte Kernenergie mit allen ihren Risiken dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Machtspiele zurückzuführen sein, die der Bevölkerung aus gutem Grund verborgen bleiben sollen. Es bleibt dem Leser anheimgestellt, nach Lektüre dieses Buchesseine eigenen Betrachtungen dazu anzustellen.<<<<
"Freie Energie. Die Revolution des 21. Jahrhunderts."
von Jeane Manning
>>>>>Kurzbeschreibung
Berichtet wird über historische und aktuelle Ansätze zur Nutzung der Freien Energie und weitere Perspektiven der Neuen Energie. Hier reifen Technikern heran, die unsere von mächtigen Interessen beherrschte Produktions- und Konsumgesellschaft drastisch verändern werden und einen Ausweg aus der Krise unserer geschundenen Erde bieten können. In knapper, leicht verständlicher Form werden die Ahnen kontroverser Forschungsansätze vorgestellt. Es folgen Darstellungen der wichtigsten Neue-Energie-Projekte von heute und ihre Betreiber. Weltweit scheint ein Damm gebrochen zu sein, der den Traum von sauberen, grenzenlosen Energiereserven in greifbare Nähe rücken läßt. Die Probleme der tiefgehenden Umstrukturierung der Gesellschaft werden ebenso eingehend behandelt, wie die noch vorherrschenden Behinderungen dieser Entwicklungen.
Autorenportrait
Jeane Manning ist studierte Soziologin und arbeitete als kritische Zeitungsreporterin. Seit rund zwanzig Jahren recherchiert sie international den Stand alternativer Energietechnologien und engagiert sich in der Umweltpolitik. Geweckt wurde das Interesse an diesenThemen schon in der Kindheit, die sie in der Nähe des Kernreaktors Hanford im Nordwesten der USA verbrachte. Durch radioaktive Emissionen des Atommeilers, die inzwischen auch von offizieller Seite zugegeben werden, erkrankten einige Mitglieder ihrer Familie an Krebs.
1996 veröffentlichte sie zusammen mit Nick Begich ihr aufsehenerregendes Buch Löcher im Himmel über das umstrittene H.A.A.R.P.-Projekt in Alaska (Verlag Zweitausendeins).
1997 erschien ihr Buch Freie Energie. Die Revolution des 21. Jahrhunderts (Omega-Verlag).
Eines der Bücher, das den Blick mal auf einen wenig beachteten politischen Bereich lenkt: Die Energiepolitik.
Auch im Hinblick auf Rohstoffe, Umwelt-Politik, Wirtschaft-Politik und Gesundheits-Politik von Interesse.
Mittlerweile gibt es recht vielfältige, wenig bekannten Techniken und Ideen alternativer Energie-Erzeugung.
Eine ganze "Szene", die teilweise, ähnlich der alternativen Medizin, abseits der offiziell anerkannten Paradigmen und wissenschaftlich sowie technologisch-wirtschaftlichen Denkmuster durchaus interessante Lösungen und nachgewiesenermaßen funktionierende Techniken entwickelt hat, hat sich hier mittlerweile gebildet.
Durch das "Peer-Reviewing" meist konservativer Wissenschaftler bei Veröffentlichungen, Interessen der und Monopolstellungen Großindustrie und der Öl-Wirtschaft, die auch lange das 5 Liter Auto verhinderten sowie meist Desinteresse von Fach-Blätten und leider vorwiegend unseriöse Berichterstatter gibt es hier eine mit echtem technologischen und wirtschaftlichen Potential ausgestattete Szene, die aufgrund dieser Ignoranz einen ziemlichen Frust aufgebaut hat. Und doch über zukunftsweisende Ideen verfügen könnte.
Auch abseits von Atom-Kraft, Stein- und Braunkohle, Erdgas und Benzin-Autos.
Und sogar abseits von Wasser-Kraft, Wind-Kraft und den herkömmlichen Solar-Energie Modellen.<<<
Manche Bücher zu diesem Thema mögen, auch wegen seidig wirkender Rezensionen unseriös und esoterisch wirken. Derartige Beimischungen und die Schwierigkeit der Unterscheidungen sind ein Problem des ganzen Bereichs.
Aber die wissenschaftlichen Ergebnisse sind eindeutig vorhanden.
Grüsse
Usul
06.08.2004 14:33:21: Dieser Beitrag wurde editiert, von Usul